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Sicht - die neue Dimension

Internet -Lautsprecher des Bewusstsein - geistiges Eigentum?

 

Das Internet, die Kommunikationssysteme, die der Mensch schafft, sind der Ausdruck des Bewusstseins, seine Möglichkeiten innen wie außen mitzuteilen. Sie zeigen den Kosmos auf, den jeder Mensch abbildet. Die Verbindungen aller Teile der Menschheit, ist nichts anderes als die Vernetzung die in einem Gehirn vorhanden ist, Multipliziert in die Gesamtstruktur hinein, im Außen abgebildet.

Das einzelne Bewusstsein hat die Möglichkeit das zu erkennen, sich dem zu entziehen, es zu verneinen, jede Beziehung zum Ganzen abzulehnen, es hätte die Möglichkeit des Ablehnens. Seine Muster und sein Vorleben allerdings bestimmen den Weg wie sich das einzelne Gehirn in der Beziehung zum Ganzen sieht. Ob es diese Vielfalt, diese Übergewalt, dieses sich dem Ganzen verbundene, wissende Gebilde akzeptiert oder ablehnt, oder ob es versucht, hier wie seit tausenden von Jahren seine Macht zu entfalten, Gewalt zu leben, ist die Entscheidung des Bewusstseins, auf der Basis seiner Speicher.

Wer Vorteile sucht in diesem Ganzen wird allerdings scheitern, denn Macht ausüben, Macht und Gewalt leben, schließt sich selbst von dem Ganzen aus und nimmt nicht an der Vielfalt teil.

Dem ganzen das Eigene zur Verfügung stellen, ohne den eigenen Sinn und den eigenen Nutzen zu verwirklichen setzt voraus, das Lernen durch diese Kommunikation möglich ist und das durch hinterfragen, verwerfen und verstehen ein Prozess in Gang gesetzt und unterhalten wird, der auf dieser Ebene dem Einzelnen das gesamte wahrnehmbar macht. Wie in der Zusammenarbeit vieler Rechner eine immer höhere Kapazität erreicht werden kann, so ist Kommunikation das Tragende und das Ergebnis der Vielfalt einer unermesslichen Gemeinschaft zahlreicher Einzelwesen in der ihnen angemessenen Form - im Gemeinsamen. Nicht das Einzelwesen ist Form und Art der Vielfalt, sondern das gesamte Wesen Menschheit ist Ausdruck dieser Vielfalt ist dem sie tragenden Element von Milliarden Menschen.

Eigentum - geistiges Eigentum eines einzelnen Wesens ist der tragische Irrtum nicht unähnlich einer entarteten Zelle. Wenn dieses Wesen Mensch das nicht erkennt wird es, werden alle Wesen seiner Art untergehen und ins Einzelne verfallen bis zu ihrem verschwinden.

 

Wählst du Freude oder Leiden, es ist deine Wahl, keine freie Wahl…

Muster schaffen

 

 Macht uns das glücklich oder macht dies unsere Handlungen besser, wohl nicht sonst wären wir doch alle zufriedener bei unserer Arbeit oder im Alltag mit unserer Familie...

 

Teil 2

 

Zunächst einmal, wir können das weder Steuern noch mit Zwang verändern. Was wir können ist hinsehen und in uns diese Abläufe wahrnehmen. Bei dem Hinschauen stellen wir fest und haben das Gefühl, das die bereitschafft zum Handeln und wie wir handeln, ebenso wie die Antworten auf Fragen von einem Punkt aus unserem Innern kommen. Wir bezeichnen diesen Punkt unterschiedlich. Der eine sieht ihn als göttlichen Funken, ein anderer als Seele die meisten bezeichnen diesen Punkt wohl als ich. Das was alle Angelegenheiten, wo der Geist gefragt ist, regelt. Das Ich, das was mich ausmacht, mein Zentrum. Wie oben beschrieben, wenn ohne Verzögerung, spontan gehandelt wird, ist meist auch alles in Ordnung, das Ergebnis fühlt sich richtig an. Oft haben wir dann aus unserem Bauchgefühl, wie man sagt gehandelt

 

Wenn wir darüber nachdenken, können wir oft mit dem Ergebnis, das nach dem Denken durch uns in die Handlung fließt, nicht zufrieden sein.

 

Das alleine zu beobachten, sich damit zu beschäftigen fordert eine Menge Energie von uns. Sie müssen mir nicht zustimmen, allerdings schließen sie damit Möglichkeiten aus, die vielleicht weiterhelfen können, zu einem zufriedenen Leben zu finden.

 

Davon einmal ganz abgesehen, sind unsere Handlungen nicht frei. Denn die Muster, das Verhalten was wir in der Vergangenheit gelebt haben, bestimmen unsere Handlungen. Durch diesen Einfluss sind unsere Handlungen unfrei oder auch keine Handlungen sondern Reaktionen auf eine Herausforderung. Wenn wir uns selbst nicht beobachten, uns selbst nicht wahrnehmen in unserem Tun, haben wir keine Möglichkeit, den Einfluss der Vergangenheit auf unsere Arbeit in der unmittelbaren Gegenwart zu bemerken und daraus zu lernen. Das ständige lernen im Augenblick unserer Handlungen gehört zu den elementaren Bedingungen, wenn wir auf unserem Weg durch diese Welt glücklich uns achtsam sein möchten.

Was wir üblicherweise unter Lernen verstehen, das Sammeln von Informationen, das Wissen über viele Dinge, bringt uns das auf dem Weg der geistigen Entwicklung nicht weiter, wir brauchen das gesammelte Wissen um uns in der Welt zurechtzufinden. Um jedoch den Weg eines glücklichen Lebens im Alltag zu mir selbst zu finden, ist das Wissen um mich selbst und was ich so treibe und tue, warum ich das so mache existenziell. Und dieses Wissen um mich selbst ist die ständige Wahrnehmung meiner Präsenz, meines Tun, meines Lernen im direkten Zusammenhang mit meinem Leben.

 

Zu dieser Wahrnehmung kommt es nicht, wenn wir aus dem heraus handeln, was unser Leben in der Regel ausmacht, die Erfahrung der Vergangenheit. Eines der stärksten Regungen unseres Lebens ist die Gier nach Erfahrungen, nach dem Erleben. Wir spüren das alle, das Wollen Neues zu erleben, anderes kennen zu lernen, die Erfahrung eines reichhaltigen Lebens zu machen. Daher kommt auch die Vorstellung, dass Erleuchtung, Erkenntnis, Erwachen etwas Erstrebenswertes ist, das wir unter allen Umständen noch verwirklichen wollen.  

 

Dass wir alles was wir brauchen, alles was wir sind, alle Präsenz bereits da ist, können wir nicht sehen, da wir nicht bereit sind, uns auf das was wir sind einzulassen. Es kann sich auch nicht zeigen, wenn wir im lernen, in der Achtsamkeit nicht wahrnehmen, das wir das gelernte bereits sind, das wir uns selbst darin kennenlernen. Es geht nicht anders als vertrauen in uns selbst zu finden. Uns selbst Stück um Stück kennenzulernen. In jeder Bewegung zu erkennen, das ich nicht verschieden von meiner Handlung bin, dass ich diese Handlung bin. Zu erkennen, das es keine anderen Menschen als uns selbst gibt, das alle Menschen über die gleiche Struktur, die gleiche Psyche, das gleiche Potenzial verfügen. Das in diesen Menschen, die auch in der Form keineswegs gravierend sich unterscheiden, das Alte, die Vergangenheit, das Erleben die Katastrophe oder das Glück auslöset das sie sind. Wir sind das was wir leben, daran führt kein Weg vorbei.

 

An dieser Stelle darf nicht vergessen werden, dass jedes Leben eben mit sehr unterschiedlicher Erziehung durch Eltern Lehrer usw. konfrontiert wird. Es ist auch zu sehen, dass jeder Mensch anders mit diesen Situationen, in die er geboren wird, in denen er aufwächst, umgeht und sich unterschiedlich entfaltet. Das alles ist noch keine Freiheit, Freiheit ist etwas anderes.

 

Wenn wir anfangen uns selbst wahrzunehmen, unser Universum, dass wir selbst schaffen, unser Licht wahrnehmen, das uns in dieser Dunkelheit leuchtet kann und wird sich alles ändern. Nicht wir ändern uns, es ändert sich. Wozu dann auch die Sicht gehört, mit der wir sehen, das Fühlen, mit dem wir Kontakt zum außen halten. Einzige Bedingung, aufhören uns mit anderen zu vergleichen, ankommen in dem was wir sind.

 

Wenn du nicht die Wahrheit bist, gibt es sie nicht, versteh das.

 

fortsetzung folgt...

 

Sich finden

 

Viele erzählen dir wie wichtig es ist sich zu finden

 

Viele sagen dir wie du das machst, welche Schritte usw.

 

Narren gehen diese Wege denn sie finden nur eine Illusion von sich....

 

Kein Suchender ist Frei, er ist von dem Wissen seiner Suche beseelt, er wird von dem Wissen seiner Suche getrieben, wie soll sich dem unfreien Freiheit zeigen?

 

Der Beginn des Lebens ist frei, frei von jeder Vorstellung, frei von Wollen und Erleben, frei von jeder Erfahrung, frei von jedem Muster.

 

Diesem Leben kann sich das von allem Freie zeigen und es tut es in der Form des Selbst. Des Selbst, das der Beginn von Leben ist und das am Ende des Lebens wieder in diesem Zustand des Anfangs ist, Frei.

 

Dazwischen liegt Verblendung, Illusion, Vorstellung, Konzepte und die Abhängigkeit von all dem. Das Selbst wird davon nicht berührt, es hat keinen Zugriff auf diesen Zustand der Unfreiheit, es müsste den Zustand des Frei Sein verlassen.

 

Was ist dann mit mir, was ist Freiheit?

 

Diese Frage gilt es zu beantworten. Nicht von mir sondern deine Antwort ist für dein Leben notwendig.

 

Ich habe diese Frage mit mir herumgeschleppt, mich an diese Fragen herangewagt und ich kann meinem Leben Antwort geben.

 

Deinem Leben kann ich nicht antworten, es hört nur die Antwort die du ihm durch dein Leben gibst.

 

Was dir hilft, was mir hilft ist das Beobachten allen Lebens, auch und für dich gerade, das Beobachten deines Lebens.

 

Spüre das Unfrei auf, sieh es an, schau deine Grenzen an. Alles verändert sich im Hinsehen, wie in einem Kaleidoskop in der Bewegung.

 

Versuche nur mit deinem Herzen und mit Deiner Intuition, nicht mit deinem Intellekt, zu verstehen und schenke dieses Verstehen deinem Leben...

Alltag

 

Wenn ich etwas verstehe, dann fange ich es an zu lieben…

 

Der Alltag – das Bügeln – der Verstand - die Spiritualität

 

Was hat dies alles miteinander zu tun, wenn ich das frage gehen sicher bei vielen die Lichter aus. Jeden der Begriffe kennen wir, von jedem haben wir eine Vorstellung.

Ich nähere mich der Gemeinsamkeit dieser Begriffe, in dem ich den Verstand zu Rate ziehe. Der Verstand ist ja das uns zur Verfügung stehende Werkzeug um mit all diesen Begriffen etwas anfangen zu können.

 

In unserem Verstand gibt es mehrere Bereiche, ich gehe für diese Frage auf die beiden wichtigsten Bereiche ein. Da ist zum einen der arbeitende Verstand und dem gegenüber haben wir den denkenden Verstand. Der arbeitende Verstand ist lebensnotwendig um zu überleben. Er rastet nicht um für Essen, Trinken, Kleidung und Wohnung zu sorgen, einfach gesagt, ohne diesen Bereich unseres Verstandes können wir nicht als Mensch auf dieser Erde existieren.

 

Der andere Bereich der denkende Verstand, ich nenne ihn hier Denker, ist dafür da Erklärungen zu finden, z. B. für den Zusammenhang der oben stehenden Begriffe. Die erste Gemeinsamkeit haben wir bei der Spiritualität. Wenn sie nicht den Alltag durchdring, beim Bügeln uns beflügelt, nützt uns der Verstand überhaupt nichts, denn dann sind wir wie gewöhnlich, unglücklich im Alltag, beim Bügeln und der Verstand sucht in irgendeinem Erleben die Flucht vor all dem.

 

Allerdings möchten wir nicht mit dem arbeitenden Verstand diese Welt betrachten, wir haben lieber Vergnügen und erwarten das von unsrem Denker, der uns die Probleme, mit denen wir nicht klar kommen, vom Hals schaffen möge.  Allerdings schafft der Denker erst die Probleme. Probleme, die für den arbeitenden Verstand keine sind. Warum ist das so?

 

Der arbeitende Verstand räumt mit seiner Energie auf, schafft Ordnung und erledigt was zu erledigen ist. Bei dieser Tätigkeit ist er immer auf der Höhe der Zeit, im hier und jetzt, anwesend in der Gegenwart.

 

Der Denker hingegen verwaltet das gewesene und versucht mit den Rückschlüssen aus den Erfahrungen eine Zukunft zu schaffen, die ihm gefällt. Er versucht glücklich zu werden. Dass er das nicht schafft wissen wir und trotzdem geben wir nicht auf, mit Hilfe des Denkens unsere Arbeit besser, einfacher, schöner zu gestalten. Dabei bemerken wir natürlich nicht was vor sich geht, denn der Denker ist nie in der Gegenwart, er durchstreift die Vergangenheit um Beute zu machen, mit der er sich darstellen kann, bastelt damit an einer Zukunft, die er nie hat. Er ist nicht oder auch nie anwesend in der Gegenwart. Er schafft die Konzepte mit denen der arbeitende Verstand bügeln soll, wie der arbeitende Verstand mit dem Alltag umgehen soll. Wer auf den Denker hört, auf die eigenen Gedanken hört und das tust du, kann natürlich beim Bügeln oder im Alltag keinem Glück begegnen. Nur dem Kummer begegnen wir und damit gehen wir zum Denker, der mal schauen soll was vielleicht besser geht…

 

Alles in allem ein Alltag der keiner will, den aber alle kennen.

 

Wenn es da nicht den Feierabend gäbe, das Wochenende, den Urlaub wäre es nicht zum aushalten. Nur da werden wir ja auch nicht glücklich und sind froh wenn wir wieder etwas zu tun haben.

 

Geduld mit sich selbst haben.

Eine Vorstellung, Geduld haben zu müssen.

 

Geduld mit sich selbst heißt, bei sich sein, Anwesend im Kern unserer Existenz, ohne Urteil oder ein erreichen wollen und ohne Unzufriedenheit. Sind wir bei uns selbst, unseren Selbst achtsam, sind wir auch freundlich, was von Freude kommt. Wir sind dann lieb, was der Selbstliebe entspricht, die wir unbedingt brauchen, weil die Selbstliebe die Annahme, die Achtung, das uns Umarmen ist, das wiederum etwas ausdrückt, eine Bewegung ist, das was Mensch ebenso braucht wie jedes lebende Wesen. Das Beschriebene sind nur Worte, nicht der Inhalt- der Inhalt würde nicht hier hin passen, es ist eine neue Dimension im Alltag die wir nicht kennen, nicht gelernt haben, nicht wagen, weil das so gesehen etwas Neues ist. Die Notwendigkeit für unseren Geist, kann nur erahnt werden. Das Beschriebene kann in dieser Nähe nur von unserem Selbst kommen.

 

Es ist nicht so als würden wir nicht versuchen zu uns selbst zu kommen. Wir brauchen nur hinschauen was wir alles für uns selbst tun. Wir fördern das Erleben, hängen davon ab, brauchen immer neues erleben, doch zu uns selbst kommen wir nicht. Wir pflegen uns, machen uns schön, prahlen mit uns vor anderen, uns selbst berühren, schaffen wir aber nicht. Es ist als hätten wir eine angeborene Angst uns selbst wirklich zu begegnen. Es ist vielleicht die Angst angekommen zu sein und dann all den Tand nicht mehr zu brauchen, den wir um uns anhäufen, der uns daran hindert wir selbst zu sein.

 

Es ist doch etwas wunderbares, wenn wir keine Bedürfnisse mehr haben, die immer nur befriedigt werden wollen, nie zufrieden sind. All das was wir aufbauen ist doch immer noch da, wir können es genießen das einzige was fehlt, ist die Abhängigkeit von Erleben.

 

Genügsamkeit ist keine Tugend. Wenn sie erlernt wurde, war es der Zwang des Lassens. Wenn Genügsamkeit uns besucht und bleibt, ist sie wie ein Blumenstrauß, der die Eingangshalle schmückt.

 

Denke einfach nach über diese Worte, die Worte bleiben bis sie gelebtes Menschsein sind. Alleine das Wissen um dich selbst, das was und das du bist, das du dich um dein Selbst bemühst, verändert etwas. Nicht du veränderst etwas, es verändert sich. Hör auf dich zu etwas zu bewegen, was du nicht bist, mehr kannst du nicht tun. Das Erkennen und Wissen lässt alles erblühen was in dir ist, das was du bist, ein wunderbarer Mensch.  

Lebensatem

 

Du willst die Wirklichkeit kennen lernen, der Wahrheit begegnen. Du willst sie verstehen, erleben, erfahren, du willst wissen was sie zu dir sagt.

 

Du bist die Wirklichkeit, die Gegenwart, der Lebensatem.

 

Was ist aus dir geworden, bei deiner Geburt hast du noch niemanden gefragt was du bist, jetzt bist du voll von Erfahrungen, angefüllt mit Wissen, dass du gesammelt hast und trotzdem fühlst du die Leere, fühlst,  dass etwas fehlt.

Sie dich an im Spiegel, wer war zuerst da, das Bild im Spiegel, dein Abbild oder du selbst, bevor du vor den Spiegel getreten bist. Wenn du aus dem Schlaf erwachst, wer ist zuerst da, deine Gegenwart, das Gefühl des da seins oder ist das zuerst da,  was du als ersten anschaust aus verschlafenen Augen.

 

Wenn du deine Präsenz, dein Sein nicht mehr spürst, ist dann die Welt da, dein Körper, das Universum.  Wenn du nicht da bist gibt es alles andere nicht. Alles andere gibt es nur in deiner Vorstellung, die es nicht gibt, wenn du nicht bist.

 

Der Lebensatem hält deine Existenz, deinen Körper, Der Lebensatem hält auch dein Bewusstsein bei der Stange, er hält den Körper und somit das, warum Bewusstsein da ist, ohne Lebensatem keine Existenz, kein Bewusstsein.

 

Du bist das, da wo du bist, wo du das - ich bin - lebst, da ist Gegenwart.

Glück

Alle Menschen, ich verallgemeinere und schreibe alle Menschen, da ich die Unterschiede die wir alle zweifellos haben und auch sehr betonen, immer weniger wahrnehme. Dafür aber sehr das Gemeinsame aller Menschen, dass was uns Mensch sein lässt und als solches erkennbar macht. Über das Trennende zu schreiben hieße nur Öl ins Feuer werfen und es ist Bekannt, das der Mensch gerne im Gegensatz lebt, zumindest die Vorstellung hat, gerne im Gegensatz zu leben. Hier gehe ich also auf etwas ein, dass alle Menschen gemeinsam haben. Sie finden sich wieder, wenn ich die Aussage, dass alle Menschen nach dem Glück streben, hier untersuchen möchte? Sind sie dabei, sonst lohnt es sich nicht für sie hier die Zeit zu verschwenden. 

 

Es ist mir bekannt, dass alles was hier geschrieben wird, auf der ganzen Welt gelesen wird und schon deshalb möchte ich, dass jeder versucht wahrzunehmen, ob auch er als Mensch glücklich sein möchte. Und weiter versucht, dieses glücklich sein auch allen anderen zu zugestehen.

Mit einer Frage beginne ich, die viele in der einen oder anderen Form bereits gehört haben:

 

Darf der unglückliche den glücklichen in seinem Glück stören

 

                

Rose im Winter - explosion der Erwartungslosigkeit

 

Ich wohne den Dingen bei,  freiwillig manchmal mit sanftem Druck aber immer ohne etwas zu erwarten. Diese Erwartungslosigkeit ist die Spannung, was passiert als nächstes. Und es geschieht etwas ohne Unterlass.

 

Zum Beispiel jetzt, in diesem Augenblick, wird das Wort Erwartungslosigkeit als fehlerhaft angezeigt, ohne Korrekturmöglichkeit. Es lässt sich auch nicht in die von mir benutzte Rechtschreibung einfügen. Es existiert also nicht und nicht einmal ein PC Programm lässt sich überzeugen, das ich dieses Wort hier schreibe.   

 

Ständig ist Bewegung um und in mir. Ich selbst allerdings, das was ich bin, bewegt sich keinen noch so kleinen messbaren Millimeter.

 

Zu den Zeiten einer Erwartung ist immer das Strecken, das Ausstrecken nach einem Ergebnis anwesend. In der Erwartungslosigkeit geschieht nichts von alledem, nur das was geschieht, erregt Aufmerksamkeit, sonst ist nichts was beunruhigt oder auch beglückt. Es, die Stille der Wahrnehmung, die kein Lärm erreicht, wohl aber der Zauber des Neuen erreicht sie, der Beginns oder eben der Glanz  der Wahrnehmung selbst, ist in ihr anwesend....

 

Eine Blüte, etwas unglaublich zartes, empindliches, in ihrer Verletzlichkeit, hat keine Erwartung. Sie denkt weder über Grund noch Motivation nach, einzig ihr Dasein ist das Blühen, das was wir wahrnehmen. Gib es etwas das reiner ist als die Unschuld einer Blüte. Dies wahrgenommen, das Wahrnehmen mit ihrem Dasein beglückt, erfreut ohne etwas zu erwarten. Nur die erwartungslose Dankbarkeit der Wahrnehmung ist in dem Zustand, ebenso Blüte zu sein....

 

 

 

neues Wahrnehmen

 

Wenn das Gehirn beginnt mit dem Vergleichen, hört es augenblicklich auf zu lernen. Es beschäftigt sich dann mit dem bereits Bekannten, es wertet Wissen aus und alles was neu gesehen wird ist bereits mit dem Bekannten verglichen, bewertet und trägt keinerlei Erkenntnis mehr in sich. Diese Form von Sehen oder lernen, in der dem Gehirn gestattet ist zu vergleichen, ist weder Sehen noch Lernen es ist das Anhäufen oder Sammeln von Erfahrungen, Emotionen, Wissen.

 

In dieser Bewegung gibt es keine Demut, unschuldige Demut vor dem Neuen, dem Unbekannten. Der Geist kann nicht verstehen weil er mit dem Intellekt versucht das Neue zu erfassen. Die Essenz, das Wirkliche ist niemals in diesem Vorgang zu entdecken. Das kann nur ein unschuldiger, demütiger Geist, der nicht davon besessen ist alles und jedes für sich zu nutzen.

Ein Geist der ausgezogen ist um zu verstehen und zu erkennen was er selbst ist.

 

Das Schauen im Schweigen, ohne dem Wollen der Erkenntnis, ohne dem nachfolgen der Beschreibung des bereits Bekannten, ohne jeglichem Nutzen ist der Anfang von Verstehen. Dieses Verstehen ermöglicht das Ganze und nicht nur das Teil des momentanen Blickfeldes wahrzunehmen.

 

Ein solcher Blick ist notwendig um das Alte gehen zu lassen und vielleicht die Freiheit von allem Bekannten wahrzunehmen. 

 

Das Neue bringe Dir Freude und Frieden.

 

Die Zeit ist angefüllt mit der Suche nach Erfüllung die Du bereits in Dir trägst. Lass heraus was Du bist und Deine Suche endet im Feuerwerk der Ewigkeit die Dich trägt. Nichts anderes als die Fülle sind die Geister des Lebens. Siehst Du sie einzeln, sind sie Bettler. Siehst Du das Ganze, ahnst Du die Fülle des Lebens…

 

das leben was ich bin…

 

Der Mensch mag einen Blick in die Zukunft, er liebt das Bekannte, mag das Unbekannte weniger, hängt an der Vergangenheit durch ein Band, viele auch durch dicke Seile. Dieser Abhängigkeit von der Vergangenheit, seinen Vorlieben, seinen Mustern kann er sich nicht entledigen. 

Was dem Geist, dem Bewusstsein des Menschen bleibt,  ist sich in seiner Gegenwart in den Schatten der Vergangenheit zu stellen. Was der Geist im Schatten der Vergangenheit, in seiner Abhängigkeit nicht erkennt, das dieser Geist in dem Schatten der Vergangenheit nicht sieht, er ist dabei, dem Schatten den Weg in seine Zukunft vorzubereiten. Der Schatten der Vergangenheit wird jede Zukunft des Menschen verhindern, wenn er sich nicht bewusst wird, dass er in der Gegenwart leben muss.  Schiebt er nicht die Wolke der Vergangenheit auf die Seite und lässt das Licht der Gegenwart seinen Weg erleuchten, hat er keine Zukunft. Er wird von der Vergangenheit gelebt.

 

Jeder Geist kann das sehen in unseren Gesellschaften auf diesem Planeten, die ja letztlich wir sind, die wir erschaffen. In diesem Miteinander, in der Politik, in der Kultur, im Umgang mit Zukunft und Vergangenheit ist zu erkennen für jeden, was in seinem, in meinem Geist vor sich geht.

 

Wegschauen scheint für die Mehrheit von uns die Option zu sein, eine weitere die notwendigen Entwicklungen anderen zu überlassen. Damit geben wir die Gestaltung unseres Lebens auf, wir lassen uns den Weg aufzeigen den wir gehen. Warum träumen wir dann von Freiheit, wenn wir anderen nachlaufen. Das kann nicht gutgehen, wie es nie gutgegangen ist. Wir nehmen nicht die Fehler der Vergangenheit, überprüfen unser Verhalten und beginnen etwas Neues, Anderes. Wir nehmen das Gefühl von Vergangenheit und arbeiten mit Macht daran, dieses Gefühl wieder zu bekommen.

 

Es ist nicht unbekannt, dass unser Gehirn bevorzugt das für ihn Schöne und Gute speichert und das Schlechte ausblendet. Was sagt das einem wachen Geist? Das die Schau der Vergangenheit ein Blick in unsere Gefühle ist, äußerst einseitig. Weit entfernt von der Realität, wenn wir uns auf den Begriff Realität für Gegenwart einigen können.

 

Kann ein wacher Geist diesem Specktakel, das zurückliegende zu Betrachten entgehen?

 

Finde es heraus, in dem du die Besinnung auf das Vergangene beendest. Beendest in dem du die Realität betrachtest und beobachtest wie du darauf reagierst. Es wird sich einiges tun, wenn der Geist sich in der Lage sieht, die Wirklichkeit wahrzunehmen. Ob es dazu kommt, liegt in dem Ernst, mit dem ich mich annehmen und erkenne, dass ich es bin, der dieses Leben, meine Zukunft leben muss…..

 

Bewusstsein Mensch

 

Wenn wir fragen, was macht die gesamte Menschheit aus, was ist ihr unter anderem gemeinsam, was treibt sie an, so können wir das Bewusstsein aller Menschen als Triebfeder für alle Bewegung entdecken. Wobei Autonom jeder einzelne, ein winziges Teil Bewusstsein beinhaltet. Wie dieses Einzelne reagiert, welche Bewegung es ausführt, keiner weiß das, es gibt keine Entität, es gibt kein Wissen im Gesamtbewusstsein  über die spontane Bewegung des Teilbewusstseins.

 

Die Ausdrucksformen des Gesamten Bewusstseins, das nicht manifestiert untrennbar ist, hat im Manifesten die Formen als Ausdruck des Bewusstseins. Die Frage nach dem warum stellt sich nicht im Nichtmanifesten. Im Manifesten bleibt die Frage nach dem Warum außerhalb der Konzepte unbeantwortet, da alles Manifeste Dualität erzeugt. Jede Trennung schafft ein zweites, Naturgesetz im Manifesten. Wenn ich mich vom anderen trenne, verlasse ich das Ganze und somit bin ich ohne Verbindung zum Ganzen.   

Welchen Vorteil bringt das Verstehen,

es gibt niemanden der versteht, du bist verstehen. Wie kann dann aus diesem Verstehen ein Vorteil erwachsen. Es ist kein Wesen da das versteht, was versteht hat weder Form noch Ausdruck…

Wenn du das Fremde, den Anderen nicht magst, spiegelt das dein Selbst zurück, das du auch nicht magst.

 

Nun denken viele von uns, dass sie sich sehr mögen, denn wir geben ja alles für uns, für unser Wohlbefinden.

 

Dieses alles für sich tun, sich alles geben, ist der Ausdruck innerster Unzufriedenheit mit uns selbst.

 

Es zeigt mir, das ich eben nicht das mag was ich bin, z. B. weil ich nicht weiß was ich bin.

 

Es zeigt, dass ich mir fremd bin und nicht anders kann als auch mich selbst, so wie ich mir fremd bin ablehne.

 

Mit diesem alles für mich tun und der selbst-Liebe wie ich sie verstehe, versuche ich das was ist, in einen Zustand zu bringen, der dem was sein soll am nächsten kommt. 

 

Das ist nicht ein Zeichen dafür, dass ich mich mag. Mit diesen Konflikten zerreiße ich mich selbst, es kann kein verstehen stattfinden.

 

Somit lehne ich mich ebenso ab wie das mir fremde.

 

Versuche herauszufinden, was dich treibt, was dich von anderen unterscheidet oder ob es nicht so ist, das die Selbstkenntnis, auch die Kenntnis von des mir Fremden, sich durch das Wahrnehmen dessen  was ist wandeln kann, in das mir Bekannte, dessen Vorteile und Freuden ich kenne.

das Selbst

Erinnere was du bist, wo du herkommst, verstehe dein selbst

 

Ich muss selbst das sein was ich verstehe, ich kann nichts verstehen was ich nicht bin.

 

Verstehen ändert nicht das Selbst, du kannst dich nicht verändern, du bist das Selbst

 

Ich kann nichts untersuchen was ich nicht bin

 

Um mich selbst zu erkennen, muss ich das Sein was erkennt

 

Das Beobachtete und der Beobachter sind eins, wenn hier Trennung besteht, ist das Beobachtete Teil einer Vorstellung, das Ergebnis des Verstandes…

Ich weiß nicht ob Du fühlen kannst, was das heißt zu sagen, „ich weiß nichts“. Das „ich weiß nichts“, das Nichtwissen, ist der ich-lose Zustand eines leeren Geistes, der nur durch das Vertrauen in sich, im Licht seiner Selbst existiert. Dieser Geist lässt keine Schatten von Autorität zu, ruht vollkommen in sich ohne jede Bewegung. 

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Freiheit in mir

 

 

Veröffentlichung (Softcover)

ISBN: 978-3-750202-23-8

Erscheinungsdatum: 10.09.2019

Din A5 80 Seiten

 

 

Wort und Bild dienen der Kommunikation. Sie sind die Elemente mit deren Hilfe das Verstehen in dir beginnen kann, dann wenn du es zulässt. Fragen können wir gemeinsam, das Verstehen ist ganz allein dein Verstehen. Bild und Wort sind mein spontanes Wissen aus den Tiefen des universellen Bewusstseins. Wissen, das eine Form braucht, damit es von sich weiß….

Schmetterlinge schweben um die Blüten des Gartens 

 

Eine Kolonie Meisen haben den Feigenbaum für sich entdeckt

 

Nicht absichtslos, von dort starten Sie durch das Blätterdach geschützt zu ihrem Futterhaus, ihren hängenden Gärten aus Insekten und Körnern und getrockneten Würmern

 

Die Vielfalt des Lebens auf wenig Raum lässt der Erde Hoffnung zu, nie alles Leben zu verlieren 

 

Jetzt kommt die Stunde des Menschen, jene Kreatur die ihrer selbst überdrüssig ist, jedoch für die Stunde der Not allen Lebens, einzige Hoffnung 

 

Er kann die Not lindern, da sein wo er gebraucht, Feuer löschen, wässern um den Durst zu stillen, Frieden rufen wo der Schrei nach Vernichtung an den Wänden der Schöpfung widderhallt 

 

Wird er kommen, er kommt denn sein Leben wird von Mutter Erde getragen

Jener Kraft aus dem geboren wird

Es sind nicht die Lauten und Wissenden, die Mutter Erde in ihren Dienst nimmt. Es sind Ihre Kinder, die einzig erkennen woher sie kommen, was sie erhält und wohin ihr Weg sie trägt. Ihre Kinder, die nicht zulassen das jemand sie bevormundet, die sich nicht den Normen von Populisten unterwerfen, die verstehen eigene Normen sich zu geben. Kinder, welche die immerwährende Zerstörung und das neue Leben einer Schöpfung in sich selbst spüren ohne aus diesem Vorgang ein Diktat für dich zu machen. Selten? Ja es braucht keine Menge, keine Zahl, keine Benennung, es braucht den Beginn einer Bewegung, einen Hauch der alles verändert.

 

Der Mensch ist Ausdruck und Form einer Natur, die außerordentlich vielfältig ist. Er wird wie aller Ausdruck und alle Form dieser Natur verschwinden und Neues nimmt seinen Platz ein. Mit dem Alten ernährt die Natur das Neue. Dieses Alte bewahren, von diesem Alten träumen, mit dem Alten versuchen die Zukunft zu gestalten, kann nur der Mensch in seinem vom Denken geprägten Dasein. Damit allerdings hilft er weder sich selbst noch seinem Ursprung, er beschleunigt ganz einfach seinen Untergang...

 

Zu verstehen was Freiheit ist, nicht die Vorstellung, nicht die Illusion von Freiheit, nicht was Freiheit sein sollte, dieses verstehen ist notwendig um sein selbst zu erkennen und dieses Selbst zu leben. Denken ist da fehl am Platz.

Rauschen, es raschelt es singt

 

Wer ist es der die Melodien kennt

 

Wer spielt hier auf der Welten Bretter

 

Wer durch die Pappelblätter zieht

 

Jedes Blatt, jeden Baum zum Klingen bringt

 

Und alles ist im steten Rhythmus, im Ton verschieden gar

 

Nur einer weiß auf dieses Spiel ein weitere aufzulegen

 

Und nicht zurück zum Ursprung müssend,

 

Dem Himmel Klänge zu verschenken...

Impressionen unserer Atem Wanderung  nach Thich Nhat Hanh

 

Sonntag Morgen an der S-Bahn in Hochdahl Milrath ging es los. Eine einfache Route führte uns durch Wald und Feld der Höhen um das Neandertal hin zum Mittagstisch, den wir hinter dem Steinzeitweg und den Skulpturen zahlreicher Künstler, im Tal fanden.

 

Sinn und Motivation für diese Wanderung war die Natur und in erster Linie mein Verhältnis dazu, wie ich diese Natur empfinde, was ich fühle, was ich sehe. Um mich wahrzunehmen und das war unser Anliegen der Sinne bewusst zu werden, mit denen wir die Welt um uns herum wahrnehmen. Dazu gehört nicht nur das Fühlen der Natur, auch das Fühlen unseres Körpers, unserer Lebensfunktionen, sie gehören zu einer Bewegung oder auch Meditation in der Natur. Dagmar hat diese Gehmeditation nach Thich Nhat Hanh in den Höhen angeleitet.

Ausgangspunkt und Zentrum bei der Meditation hier ist der Atem. Das ein- und ausatmen, die Zusammenhänge des Atmens im Körper, in den Teilen des Körpers und nicht zuletzt die Anwesenheit des Bewussten in dem Vorgang des Atmens.

 

Die Zeit floss schnell dahin, die Schritte waren leicht, das Bewusstsein erreichte seine Heimat, den Körper um dazu zu lernen, um Anwesend zu sein, bei den Vorgängen innen wie außen. So sich selbst und die Natur wahrzunehmen, ohne dabei einem problembelasteten Gehirn zuhören zu müssen, ist ein Vorgang, der mich näher meinem Wesen, meiner Natur bringt. Das Hören, das Sehen, das Schmecken, das Gehen, das Einatmen und das Ausatmen bewusst wahrzunehmen, ist das wesentliche meines Lebens. Dazu wahrzunehmen und sich bewusst zu sein, dass die Gruppe, mit der man unterwegs ist, mich trägt und alles etwas Gemeinsames hat, ist ein Geschenk, das ich mir nicht kaufen kann. Dem ich aber immer, wenn ich anwesend bin, begegnen darf…       

vollkommenes bei mir sein und bleiben

ist der Ausdruck des "ich bin"

 

wo dies nicht gelebt wird - nicht wahrgenommen wird

verliert sich das "ich bin"

in der Erscheinungswelt

 

 

Wenn ich mich selbst nicht erst nehme,

 

wie kann ich dann

 

dem Anderen mit Achtung begegnen…

 

 

Platz, die Frage nach ihm

 

Jeder kennt die Klage, es ist kein Platz mehr in der Wohnung, im Auto oder auch in der Tasche. Dieses „kein Platz“ nimmt in unseren Gedanken viel Raum ein.

 

 

Nichthandeln...

 

Alles geschieht durch Anwesenheit 

Anwesenheit nicht Handeln

 

Anwesenheit allein genügt

Handeln ohne Anwesenheit ist Nichts

 

Ist da keine Anwesenheit

Ist hier Nichts zu Betrachten 

 

Ist hier keine Anwesenheit

Ist da keine Beziehung in eine Betrachtung

 

Beziehung ohne Anwesenheit ist Nichts

Handeln ohne Beziehung ist Nichts

 

Handlung ist Geschehen der vollkommenen Anwesenheit

 

Das Sein des Selbst

 

hier und jetzt

 

Es ist nicht dein Ablehnen

Das dich beschäftigt

Es ist nicht dein Ego 

das dich fesselt

Es ist wie es ist

 

Es ist nicht das was du nicht hast

Was dich sehnt

Es ist nicht die liebe, die du nicht kennst

Die dich ruft

Es ist wie es ist

 

Es ist dein Leben das dich treibt 

Auch wenn du anderes suchst 

Es ist dein denken das dich liebt

Auch wenn du anderes erkennst 

Es ist wie es ist

 

Lass es doch zu, dass du es bist der lebt 

Wenn deine Füsse gehen 

Lass es doch zu, dass deine Angst die Wolken an deinem Himmel sind

Wenn ihre Tränen dich ertränken

Es ist wie ist 

 

 

Du selbst bist Himmel, bist Wolke

In dem was du bist

Du selbst bist Gnade, die dich geboren 

An deinem Beginn

Es ist wie es ist

 

Leben ohne Vergehen und ohne Zeit

Ohne Beginn und Ende

Leben ohne Verstehen und ohne Ankommen

Es ist wie es ist Ewigkeit.....

 

Dankbarkeit ist ein süßes Gefühl der Treue gegenüber dem Eigenen.

Die Sinnlosigkeit erkennend, fährt der Weise in seinem tun fort....

 

der Handelnde

 

Alles wird Grün, manches ist durch den letzten Sommer und dem Mangel an Wasser nicht mehr unter den Lebendigen.  Es geht weiter ins Jahr, der Sommer steht vor uns.

 

Alles was lebt, bewegt sich weiter. In sich selbst und zum Anderen hin. Den Handelnden in diesem Intermezzo, den ich in mir oder in anderen sehe, gibt es nicht. Es geschieht einfach, dann wenn Anwesenheit gelebt wird.

 

Dies zu spüren, zu fühlen, nicht der Handelnde zu sein, das die einfache Anwesenheit genügt, ist Geschenk der Sinne, ist reine Gnade ohne einen Gebenden....

Dialog

 

Was ich dir gebe, gebe ich mir selber, es ist meine Natur.

 

Den Unterschied zwischen dem Einen und dem Anderen, den du wahrnimmst, gibt es nicht.

 

Ohne das Andere hat Leben keine Existenz. 

 

Du bist ein wundervoller Mensch, der alles hat. Sowohl das Eigene wie das Andere.

 

Dies zu spüren ist ein einzigartiges Geschenk. Bewahre es und nutze es. Mehr braucht es nicht.....

Lass es…

 

Er lachte – das Echo auf sein Lachen hörte er, lass es, es passt nicht

Also lachte er nicht mehr

Er blieb wie er war, lachen konnte er nicht mehr

 

Er liebte - das darfst du nicht, hörte er es raunen, es ist nicht angemessen

Also ließ er es, passte sich an

Sein Herz verlor die Liebe

 

Er kleidete sein Fühlen in Worte - seine Worte verstand keiner,

Sein Leben blieb ohne Antwort

 

Wirklichkeit

 

Es gibt eine Wirklichkeit die den Geist verändert. Diese Wirklichkeit kannst du nicht hervorrufen. Du kannst sie nicht verhindern. Du kannst sie nicht einladen. Sie ist nicht du. Doch ist sie dir nicht fremd, du findest dich in ihr. 


Du findest dich nicht wieder, das wäre wiedererkennen des Bekannten. Du bist dir nicht bekannt, du bist nicht Vergangenheit, nicht in dieser Wirklichkeit. Du bist Gegenwart, nicht Zukunft, nicht Vergangenheit.

 

Du musst diese Wirklichkeit  beobachten,  wahrnehmen. Ohne dieses beobachten ist alles Trennung vom Leben.

 

 

生活 Seikatsu

 

生きま Ikimasu

 

Leben ist nicht Zustimmung und Ablehnung.

 

Leben braucht kein Urteil um zu erblühen, alleine seine Anwesenheit lässt alles  Geschehen.

 

Schönheit, Freude, Friede sind überall wo Leben sich entfaltet.

 

Erst das Erkennen durch Vergleichen und Messen vertreibt alle Begleiter des Lebens aus diesem Vorgang.

 

Die Erkenntnis des Anderen lässt Freude und Schönheit zurückkommen in den Blick des Lebens, der ungetrübt mit allem Freude gebiert.    

Schmerz

 

Schmerz ist das Aufbrechen der Schale die dein Verstehen umschließt.

 

Wie der Kern des Pfirsichs aufbrechen muss, damit das Innere sich in der Sonne erheben kann, musst du den Schmerz empfangen.

nach Kalil Gibran

 

 

Wenn du ihn umfängst wie einen Freund, lehrt  dich der Schmerz das Erkennen.

 

Freunde verletzen einander nicht, sie helfen dir dein selbst zu Sehen…..

 

Beziehung und Leben

 

Um mich herum ist Energie, alles ist Energie so wie ich Energie bin. Ob ich fühle, denke, wahrnehme, alles ist Energie, Die Welt und der Kosmos sind Energie, alles ist in Bewegung. Bewegung ist Energie, positiv, negativ, anziehend, abstoßend. Beziehungen sind ebenfalls  Energie. Alles baut Beziehung zueinander auf, alles fließt wie Energie fließt ohne stillstand. Ebenso fließt Beziehung zu allem in sich hinein und aus sich heraus. Beziehung ist Leben, wo keine Beziehung ist, gibt es kein Leben. Beziehung und Leben sind nicht berechenbar. Sie entziehen sich dem Maßnehmen dieser Welt. Es mögen Berechnungen sein, aus denen Beziehung und Leben zu entspringen scheinen, doch ist das vorhanden sein der Möglichkeiten und der Energie, die einzige Notwendigkeit in der Schöpfung geschieht. Das Einfache und das Klare vollenden in sich Schöpfung,  Zerstörung, Tod, Leben und Liebe. Das ist der ohne Beginn und ohne Ende dahin strömende Fluss lebendiger Formen. Das Einzelne, wird mitgerissen, kein Ufer, kein Halt, kein Erkennen.

Beziehung und Leben halten einander zusammen, schenken erkennen, geben den Blick frei auf alles sich begegnende. Sie sind die Insel im uferlosen Meer, Anker und Wahrnehmung für das ruhelose Wesen…….          

heilen vom Wort.......

heilen vom Wort……

 

Verletzungen haben uns anfällig gemacht, viele körperliche und psychische Krankheiten finden den Weg in uns und dabei entstehen Konflikte und Leid. Wir lassen Sie gewähren, meist ohne Gegenwehr oder eigene Lenkung dieser Vorgänge. Unser Immunsystem ist überlastet ebenso unsere Psyche. Der vermeintliche Schutz, die Mauer der Verdrängung droht zu bersten und uns in die Schwärze zu reißen.

Zu den Ursachen gehören, wenn wir offen zu uns sind, unsere Muster, unsere Wunden die uns zugefügt wurden oder Verletzungen bei denen wir selbst der Verursacher sind. Diese fortschreitende Zerstörung geschieht unser ganzes Leben hindurch.

 

von der Freude.....

Freude ist immer da wo wir Sie verstehen. Sie mag zu Beginn immer dann gesehen werden, wenn eine Ursache sie ruft, wenn ein Grund zur Freude in uns schreit und im großen Gefühl -  Freude sich entlädt. Freude ist jedoch immer da, überall, ohne Zeit solange wir nicht suchen - nach ihr. Jede Suche verbirgt die Freude in meiner Vorstellung von Ihr.
Zulassen das die Freude da ist, ohne dass wir nach ihr fragen, ohne dass wir nach ihr spüren lässt uns Achtsam zu ihr werden. Lässt uns ihre Zartheit und ihre Scheu kennenlernen.  Damit zeigt sie ihr Gesicht dem ständig, der um sie weiß und der ihre Zerbrechlichkeit als Ausdruck der Schönheit fühlt....

 

 

 

bild © winni stratmann

Mutig ist nicht wer keine Angst hat, Mut ist die Angst zu kennen und zu überwinden…

 nach Khalil Gibran

kleibi

Zuhören? oder doch nicht wirklich...

Seltsam ist, dass vollkommenes hören oder das vollkommene Zuhören den Menschen erschreckt. Das begegnet mir in Gesprächen immer wieder. Hier  der Versuch Zuhören einfach zu hinterfragen.

 

Vollkommenes Zuhören geschieht nur, wenn das  Gehirn des Hörenden schweigt. Wenn das Gehirn während des hören das gehörte verarbeitet gibt es immer und grundsätzlich Kommentare ab, die durch vergleichen, abgleichen mit den Speichern des Bewusstsein entstehen und zu Schlussfolgerungen führen. Die Ergebnisse dieses Vorgangs werden in Form von Ratschlägen, eigener Erfahrung usw. unmittelbar auf das gehörte oder eben in dem der Gesprächspartner unterbrochen wird weitergegeben.  Zuhören kann nur sein, wenn das Gehirn des Hörenden beim Vorgang des hören schweigt.

 was bedeutet mir Vertrauen

Aus der Sicht des gepeinigten Geistes, dem Schauen der Dunkelheit

 

Alles Vertrauen in die Zukunft, in die Menschen, in das Leben, auf Gott, auf das Gute, auf Hilfe, auf ein Leben nach dem Tod, habe ich verloren,  Vertrauen –das was es für mich immer war- ist keins mehr da......

Fragen zum Ende eines Jahres

Warum zeigen sich Spaltung und Feindschaft so krass in einer Zeit, da es dem größten Teil unseres Landes gut geht und die meisten sich ohne allzu großen Aufwand am gesellschaftlichen Leben beteiligen können. Was ist die Triebfeder für die offene Feindschaft dem Neuen, dem Fremden gegenüber.

 

Ich versuche hier zu dieser Frage eine Antwort zu finden....

 

 

Verborgen im Stillen

 

dem Sehen und Staunen geöffnet

 

Zerbrechlichkeit und Schönheit

Herbst

Der Herbst in seiner vollen Pracht.

Er hat's dem Frühling nachgemacht

Vergessen ist der Sommer Pein....

Raum

Wo Du allein bist, bin ich

Wo Du es nicht bist, kann ich nicht sein

Ich nehme niemandes Platz ein

Erkennen und Verstehen

 

Erkennen und Verstehen sind nicht zwei voneinander getrennte Bewegungen. Unser Gehirn trennt Sie, es möchte die Vorherrschaft über das Hier und Jetzt erhalten. Vorherrschaft im Denken über eine Welt, die mein menschliches Gehirn für sich selbst schuf. Denken das mit der Gegenwart des Menschen in dieser Welt nichts zu tun hat. Das Denken zerstört den Menschen und seine Wohnstatt, diesen Planeten. Es sieht nicht danach aus als könnte der Mensch nach Jahrtausenden der Anwesenheit auf dieser Erde, noch ein Neues erkennen, - sich selbst als erhaltende Kraft der Schöpfung-……

Meditation

Das Bild, das ich von mir habe, ist dieses Bild real oder  unwirklich.

 

Was ist Meditation?

 

Dieser Frage gehe ich nach. Wenn du magst begleite mich in die komplexe Welt der inneren Vorgänge, in die innere Welt von Bildern, Konzepten, Vorstellungen, in die nur der Fragende  Eingang findet. Vergiss dabei nicht, dass alles Worte sind und Worte nie die Sache selbst sein können. Und bedenke, du selbst, dein selbst kann nur dann Erkennen, wenn du erkennen zulässt, auch zulässt was dabei geschieht.

Freude

Wir reden von der Freude immer in der Form des Konsumierenden, des Genießenden. Immer als würde Freude für unser Erleben da sein, als wäre Freude unserem Belieben anheim gestellt.

 

Nie Kommen wir in die Verlegenheit festzustellen, dass Freude nur im Zustand der Sensibilität wahrgenommen wird.

 

Wahrgenommen,

keineswegs zu unseren Vergnügen um Freude zu konsumieren…..

Freude und Schönheit, Schwestern einer Familie

 

Die Freude müht sich immer dabei zu sein. Sie lädt ein, sie bewirtet, sie bringt ihr Talent in der Unterhaltung zur Geltung, sie tut alles um zu gefallen. Wir sind begeistert, wenn wir sie spüren, wie sie dem Meister das Leben verschönert.

 

Die Demut, über sie gibt es wenig zu berichten. Sie fällt nicht auf, man kann sie kaum im Leben sehen oder spüren, man kann sie nicht einladen, sie ist nicht um Geltung bemüht, sie sitzt zu Füßen des Meisters.

 

Zufriedenheit fehlt mir -  sagt die Freude zum Meister, meine Schwester die Demut schaut dich immer gleich glücklich an. Was kann ich noch tun?

 

Es gibt nichts zu tun mein Kind, spricht der Meister, deine Schwester lebt das....

Deine Gegenwart, von jahrtausende währender Menschheits- und Lebensgeschichte geprägt

  bist Du.

 

Hoffnungen, Schuld und Ängste, Wünsche, Glaubenslehren und Ihre Götter, Leid und Erfolg, Krieg und Frieden, Erfüllung und Frustration, all das bist Du.

 

Das Ende und die Weitergabe einer langen Kette von DNA und Gehirnprägung/Entwicklung.

 

Das was Du daraus lernst und hinzufügst ist das Neue dieser Lebenslinie.

 

Daraus lernen, sowohl im Außen wie in den tiefsten, inneren Teilen unseres Lebens

ist Anwesenheit  der Schöpfung.

 

Nicht die verbale, durch Worte benannte Form des intellektuellen Erlebens ist lernen.

Lernen ist das Erfahren dieser Tatsachen, mit Gefühl und unmittelbar.

 

Lernen nicht mit dem Verstand, nicht mit dem Intellekt, ohne jede Benennung.

Lernen ist

  unmittelbares Erkennen und berühren dieser Tatsachen als Mensch so wie ich bin.

 

Ohne jede Vorstellung oder Illusion die unser Gehirn liefert;

wahrnehmen mit allem was da ist, mit dem ganzen Menschen.

 

Fragen? Ich schreibe Euch die Antwort.........

 

Geboren sein ins Wissen,

zum Leben. Freude, Liebe , teilen und vermissen

lässt Nebel steigen aus dem Tal des sein.

Verdunkelt jedes Lichtes Strahl,

der Nektar wurd zum schalen Wein.

 

Regen, Sturm und Hagel, was bleibt ist Klarheit, Luft,

zum Abend sinkt es kühl ins Tal.

Soviel vergangen und doch nie begonnen

verrinnt des Wissens Wahl.

 

Was bleibt ist das was nie geboren

bar jedes Wissens das es war.

 

Wer sich richtig wohl und gesund fühlen möchte, muss darauf achten, dass er sich ganzheitlich im Reinen hält. Körper, Seele und Geist spielen alle eine gleichgroße Rolle und sollten im harmonischen Gleichgewicht zueinander stehen. Dabei setzen wir bei Sein-Selbst-Finden Leben verstehen auf den Einsatz der Natur: Mit Energiearbeit und verschiedenen Möglichkeiten sich kennen zu lernen können wir Ihnen helfen, eine Balance aufzubauen und im Gleichgewicht zu leben. Und das immer, wenn Sie Hilfe benötigen. Wir setzen darauf, dass wir dem Menschen helfen sich selbst zu helfen und so einem zufriedenen Leben die Einsicht in sich selbst zu ermöglichen.

Alles was der Mensch benötigt, findet er auf dieser Erde. Ebenso findet er alles was zum Einklang in ihm selbst führt in seinem Inneren Wesen. Wenn das Gleichgewicht verloren geht, bleibt der Weg zu sich selbst um dort das Notwenidige für die Wiederherstellung des Gleichgewichts zu finden. 

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