Verlassenheit

 

Ein phantastisches Märchen der Brüder Grimm begann uns den Abend, der den Inhalt von Verlassenheit zugänglich machen sollte, behutsam näher zu bringen. Bereits zu Beginn war jedem klar, dass Verlassenheit stark mit Gefühlen zu tun hat. Auch stark mit unserer Existenz, unserem ich, das auch von Verlassenheit geprägt ist. Ja Verlassenheit, die wir in unserer Kindheit das erste Mal erfahren, die das Leben begleitet und die sich mitverantwortlich zeigt bei unserer Prägung. Die Erfahrung der Verlassenheit bringt uns dazu Masken aufzusetzen. Masken ohne die wir die innere Stabilität verlieren würden, ohne die wir vielleicht unser wahres selbst denen zeigen müssten, wo wir glauben, dass sie uns schaden.

Da wir von unserem selbst meist nicht viel halten, würden wir durch das Zeigen unseres wahren selbst, die innere Stabilität verlieren können. Wenn wir unsere Masken kennen ist das gut.  Niemand sollte sich gezwungen sehen sie deshalb abzunehmen, weil wir vielleicht auch diese für wertend schlecht halten. Schließlich helfen uns die Masken dieses Leben, in dem die Gefühle Verlassenheit uns oft  an den Rand der Existenz bringen, einigermaßen fröhlich und freundlich zu bestehen. Was den Mangel an Selbstwert betrifft, schützt sich, die ihren vermeintlichen Mangel versteckende Persona, durch ein zurücktreten und verstecken des eigenen Ich. Als Beispiel überwiegt hier der Begriff man, anstelle der Bezeichnung ich z. B. für ich möchte, benutze ich man möchte…. Bei der besonders stark nach außen wirkenden Persona, ist ebenso die Ursache für das übersteigerte ich hier zu suchen, eben die mögliche Verletzung durch Verlassenheit in der Kindheit.

 

 

Wie im Märchen die Brüder des Mädchens in Raben verwandelt werden, so kommen uns in der Erfahrung oder Prägung durch Verlassenheit, Teile unserer Persönlichkeit abhanden, zu denen wir keinen Zugang mehr finden oder auch vergessen haben, dass es sie gibt. Uns bleiben vielleicht Schatten oder Teile die erinnern an diese Schätze.  Die in uns vorhandenen Anteile, der von der Natur angelegten Persönlichkeitsstrukturen weiblich, männlich,  sind oft nicht hilfreich oder auch kontraproduktiv bei der Suche nach ihnen und im Zusammenspiel unseres Innenlebens mit der Außenwelt. Um hier Heil zu finden, muss ich hinschauen und versuchen mich selbst zu verstehen.

 

Diese beschriebenen Prozesse zu erkennen, die mich immer wieder leidvoll an meine vermeintlichen Mängel erinnert, um die Verlassenheit zu überwinden, Heil zu werden brauche ich Hilfe. Auch die finde ich in meinem selbst. In dem ich von mir selbst gebe, in meine Existenz vertraue, auch wenn das schwer fällt. Wenn ich mir selbst Achtung zeige, bei mir selbst bleibe, mir vertraue, bei mir anwesend bin, letztlich um mich weiß, kann Heilung geschehen. Und die Schrecken der Verlassenheit gestern und heute können nicht mehr Ihre Wirkung entfalten. Ich finde den Zugang zu meinen abhanden gekommenen Teilen meiner Persönlichkeit wieder, ich lerne mich schätzen. Alles von mir genommene kommst zurück im Erkennen meines Selbst.

 

Zu dieser Entwicklung gehört das Hinterfragen was meine Ziele sind, diese Ziele zu kommunizieren. Zu schauen ob ich nicht Ziele anderer als meine Ziele ansehe. Zu sehen wo ich auf die Befürchtung der Urteile Anderer hin meine Masken trage. Bin ich die Kulisse oder sind die Kulisse für mich die anderen. Kenne ich meine Werte, meine Urteile mein selbst um überhaupt eine Chance zu haben bei mir zu bleiben.

 

Und dann, ja was dann?

 

Meine Maske abnehmen zu können, wenn ich das möchte um mich zu zeigen, wo immer es mir richtig erscheint zu sein, so wie ich bin…    

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