mich selbst zu verstehen, Herausforderung

mich selbst zu verstehen, eine Herausforderung

 

Der Tag beginnt trübe, wobei ich nicht das Wetter meine, es donnert und regnet, wunderbar. Nach den Tagen der Hitze eine Erlösung für die Pflanzen und Tiere, für die Natur,  für die kleine Welt des Gartens vor meiner Tür. In der Küche hört es sich am besten zu, wenn alle Wetter gegen und doch für die Natur am Werke sind. Kiwi, Hund und Freundin hat Respekt und sitzt auf meinem Schoß, der Alte, Gast und Kumpel liegt auf seinem Kissen und träumt. Die Schokolade hat meine Depression vertrieben, Essen zu Mittag unseren Hunger. Der Morgen war schön, das Licht erhellt meine Stunden. 

 

Es ist manchmal so einfach, dankbar und zufrieden den Tag zu verbringen. Was stört sind nur die eigenen Gedanken.  Hänge ich ihnen an, bricht nach einer Weile das Chaos aus. Dann ist man Statist im eigenen Film der Eitelkeiten. Ebenso wie Nachts, wo es des Erwachens bedarf, um dem Gehirn und seinen Phantasien zu entkommen. Nur am Tag sind wir wach und da geht kein entkommen durch das Aufwachen. Da sind wir den Konzepten, Mustern, und Phantasien unseres Bewusstseins ausgeliefert.

Teil 2

Das Gehirn will/kann nicht unterscheiden wann Traum, wann Wirklichkeit auf der Leinwand, die unser Leben ist, abläuft. Die Bilder ziehen uns in den Bann und mit uns die ganze Welt, die ich, die wir, uns erschaffen haben.


Also versuchen wir es mit Ablenkung um zu entkommen. Ich die Schokolade, weil meine Knochen schon alt genug sind und  Sport oder etwas  Erleben, womit vielleicht andere  versuchen sich abzulenken, nicht mehr so recht geht. Alle Beschäftigung, Schokolade und Sport und Erleben lenkt vom eigentlichen ab.


Unser Gehirn kann auch nicht still sein, das Bewusstsein muss seine Phantasien verkünden und es braucht einen Ansprechpartner. „Lass mich“, hilft da nicht. Das Gehirn, das Denken hat die größere Macht, es ist ich, sein Konstrukt und ich kann nicht meinem Hirn entfliehen.


Was ich kann ist Ruhe einkehren lassen, zuschauen ohne dabei einen Herzinfarkt zu bekommen, ohne mich angesprochen zu fühlen. Ich kann auch ja sagen, zu dem Leid meines menschlichen da seins, es gehört offenbar dazu. Obwohl oder gerade deshalb kann ich ja sagen, weil ich unendlich tief in die Abgründe meines Seins geschaut habe. An der Oberfläche zu sitzen und zu spielen, erfreut den Menschen. Doch wenn ich nichts mehr vom Leben will, weil ich einsehe, es doch nicht zu bekommen, die Hoffnung die ich mir ja immer mache nicht mehr will, öffnet sich die Welt in mir.

Es gibt immer die Möglichkeit hinzuschauen, in mich hinein zu schauen. Um das zu tun benötige ich Energie, Kraft und Mut. An einem mangelt es immer, Gründe nicht hinzuschauen gibt es auch immer, also lasse ich das, wenigstens etwas das ich lasse. Lieber weiter leiden, ob in der Krankheit  oder am Leben leiden bleibt gleich. Beides ist mir bekannt und mit dem Bekannten kann ich umgehen auch wenn ich dafür Energie benötige. Das Unbekannte, das Neue ist mir suspekt, es könnte mir schaden, mich überfordern, mir mehr zusetzen als das Bekannte. Somit lieber nicht hinschauen, bleiben was ich meine zu sein, keine Erkenntnisse über mich zu suchen, mich an dem festhalten was mir Vater, Mutter und die Vielen von mir sagten was ich sei. Was ich nicht weiß macht mich nicht heiß auf Veränderung.

 

„Was sucht ihr die Lebenden bei den Toten“ hat ein Mensch vor 2000 Jahren gesagt, verstanden hat das keiner, interpretiert schon. Nichtwissen kann Gnade sein, ist hier jedoch keine Freiheit.  Nichtwissen ist der Zustand der Ewigkeit.

 

Allerdings ist auch das eine Tatsache, im hier und jetzt hilft nur das Wissen um mich selbst weiter. Nicht um mir oder dem Leid zu entkommen. Nein, um mich, das Leid und den Menschen zu verstehen.


Ab dem Augenblick dieser Erkenntnis ist das Spiel ein anderes. Es kann mich nicht mehr in den Wahnsinn treiben,  das Spiel, das Gehirn, das Bewusstsein. Ich sehe seinen Schabernack ebenso wie seine Bosheit, oder soll ich sagen meine Bosheit.

 

Eins ist Gewiss, die  Natur kennt keine Bosheit. Sie kennt nur sich und wie sie überlebt. Jedes gut und böse, jedes Urteil gehört unserem Gehirn an. Das Gehirn, auch Natur richtig, sogar  das beste was die Natur zu bieten hat aber eben  nicht genug.

Ohne das Mitgefühl, das auch nur der Mensch kennt, wenn er es kennt, ist der Mensch unvollkommen, für die Natur nutzlos. Dieses Mitgefühl das  aufsteigt aus dem Verstehen, ist die Erlösung aus dem Kreislauf des Leids. Erlösung aus dem Hamsterrad des Lebens.
Das ist kein Lehrsatz, er würde nichts bewirken. Das was zum Verstehen beiträgt, ist das Leid. Und das Leid, lehnen wir bekanntermaßen am meisten ab.


Wenn ich die Filme meines Gehirns beobachte, ist immer Leid ein Teil der Sinfonie, der Filmmusik.

Eine Tatsache gilt es zu verstehen, mein Gehirn hat nur mich um sein Erwachen, seine Erlösung aus dem Leid zu erreichen.


Ebenso gilt es zu verstehen, dass die Natur nur den Menschen hat um verstanden zu werden und um weiter zu leben und Mitgefühl für seine Existenz einzufordern.


Zu Verstehen ist die Poesie des Leids, des Alltags aller Existenz.
 

Das Verstehen lässt Mitgefühl für mich selbst erwachen.


Auf den Flügeln des Mitgefühls, der Welt, des Lebens, Mitgefühl das nichts anderes ist als erlöstes Leid, ist die Unwissenheit, ist Freiheit, das Nirwana, der Himmel des Göttlichen Seins.

 

Mitgefühl zum Wohle aller lebenden Wesen ist der Schatten der Liebe…

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